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Steinberg Time Base User Manual German Version

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    							TIME BASE
    Anschlüsse 7 – 81
    Rotlicht – Verdrahtung nur mit geschirmten Leitungen
     
    Beispiel für einfache Ausführung mit nur einer LED
    Ein Optokoppler als galvanische Trennung: z.B. Optokoppler-Eingang in der Studio-
    Rotlichtsteuerung.
    Anschlüsse auf der Rückseite (Ausschnitt)
    Netz und Sicherung
    IEC-Netzanschluss 100 bis 240V automatisch schaltend. Unterhalb des 
    Netzanschlusses befindet sich die Netzsicherung.
    Typ : Feinsicherung 5 x 20 mm 2AT 250V.    
    						
    							TIME BASE
    7 – 82 Anschlüsse
    Technische Daten
    LTC-Eingang:Klinke – symmetrisch (TRS) -10 bis +16 dBu
    LTC-Ausgang: Klinke – symmetrisch (TRS) -10 bis + 8 dBu
    VITC lesen:2 Zeilen, Zeile 6-36 (10-40) oder AUTO
    VITC schreiben: 2 Zeilen, Zeile 6-36 (10-40) oder OFF
    TC Video-Inserter:Frei positionierbar, 2 Größen, 4 Darstellungsarten
    MTC lesen/schreiben:  MIDI-Standard, Full Frame schaltbar
    TC-Standard:24, 25, 29,97 drop-nondrop, 30 drop-nondrop Fps
    VST System Link – 
    AES/EBU Eingang zur externen 
    AES/EBU-SynchronisationAuto Detect 32 bis 96 kHz
    VST System Link – 
    AES-EBU Digital-Audio-Ausgang:32 bis 96 kHz
    4V p-p an 110 Ohm XLR symmetrisch
    Ausgangsformat schaltbar: AES Null oder S/PDIF Null
    Das Signal enthält die VST System Link-Daten
    Video Sync Thru:BNC – High Impedance 
    PAL/NTSC Format – schaltbar
    VITC-Inserter In/Out  PAL/NTSC-Format, BNC/SVHS schaltbar, 75 Ω
    Word-Clock Out 1:BNC, TTL-Pegel, 75 Ω
    Nominelle Word-Clock-Frequenzen:16, 24, 32, 44,1, 48, 64, 88,2, 96, 128, 176,4, 192 kHz
    Word-Clock Out 2-4:BNC, TTL-Pegel, 75 Ω
    Word-Clock-Frequenzen: Basis-Clock x1, x2, x4 
    + Pull-Up , Pull-Down (NTSC Equivalent).
    Varispeed:Digital Clock +/- 12,5%
    USB: USB-B-Anschluss
    9-Pin In/Out (female):RS 422-Maschinensteuerung mit 38,4 kBit
    Eingebautes Netzgerät: 100 bis 240V, 50/60Hz, 
    Leistungsaufnahme max. 40VA
    Dimensionen:19-Zoll 1HE 
    (Breite 483 mm x Höhe 45 mm x Tiefe 265mm)
    Gewicht: 3,0 kg 
    						
    							8
    VST System Link 
    						
    							TIME BASE
    8 – 84 VST System Link
    Was ist VST System Link?
    VST System Link ist nach VST, LTB und ASIO ein weiterer, von Steinberg 
    entwickelter, bahnbrechender Technologie-Standard. Es handelt sich da-
    bei um ein System zum Vernetzen mehrerer Computer, die mit bestimmter 
    VST-Software und ASIO-Hardware ausgestattet sind.
    Mit VST System Link lassen sich Synchronisationsdaten, Transportbefehle 
    sowie MIDI- und Audiodaten über die Standardverkabelung von Digital-Au-
    diosystemen wie ADAT, TDIF, AES/EBU oder S/P-DIF übertragen. Da der 
    Audio-Datenstrom für die Übertragung verwendet wird, ist die Synchro-
    nisation auch beim Verwenden mehrerer Workstations samplegenau.
    Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Dokumentation sind die Pro-
    gramme Nuendo, Cubase SX/SL, V-STACK und Cubase VST 5.2 mit 
    VST System Link kompatibel.
    Bei der Vernetzung über VST System Link spielt die auf den einzelnen 
    Rechnern verwendete Betriebssystem-Plattform (Windows-PCs oder 
    Macintosh-Computer) keine Rolle mehr. Das Netz ist also frei erweiterbar 
    und Sie können ggf. auch Ihre älteren Computer in ein VST System Link-
    System einbinden. Auf diese Weise verwenden Sie den Speicherplatz 
    und die Leistungsfähigkeit Ihrer Rechner zum Aufbau eines äußerst leis-
    tungsfähigen Systems, das Ihre Möglichkeiten wesentlich erweitert.
    VST System Link hat die folgenden Eigenschaften: 
    • VST System Link-kompatible Programme, die auf den verbundenen Computern 
    laufen, werden samplegenau synchronisiert. Die Latenzzeiten der einzelnen Com-
    puter ergeben zusammengefasst die Lock-Zeit des gesamten Systems.
    • MIDI-Daten werden ebenfalls samplegenau zwischen den verbundenen Compu-
    tern übertragen. Sie können daher beispielsweise die MIDI-Spuren eines  Cubase-
    Arrangements oder Nuendo-Projekts auf einem Computer verwalten und die da-
    bei verwendeten VST-Instrumente und VST-Effekte auf weiteren Rechnern laufen 
    lassen. Die zusätzlichen Rechner tragen zur Erhöhung der Gesamtrechenleistung 
    Ihres Systems bei und entlasten auf diese Weise den Computer auf dem Ihr 
    Sequenzer läuft.
    • Sie können alle Song- und Audio-Daten des Verbundes von einem der Rechner 
    aus anfordern und zentral speichern oder im jeweiligen Computer ablegen. 
    						
    							TIME BASE
    VST System Link 8 – 85
    Wie funktioniert VST System Link?
    Bei Verwendung von zwei Computern werden diese bidirektional verbun-
    den. Ab drei Computern werden die Rechner ringförmig verbunden.
    Die Time Base wird zusätzlich an den Hauptarbeitsrechner angeschlossen.
    ❐Wenn Sie die Time Base im Rahmen eines VST System Link-Systems ver-
    wenden, wird sie automatisch zum Clock-Master des gesamten Systems.
    Die Datenübermittlung erfolgt über Standard-Digital-Audiokabel. Die 
    Steuerung der Datenverteilung übernimmt die auf dem ersten Rechner 
    laufende »Patchbay« der Master-Software. Alle VST System Link-kompa-
    tiblen Programme arbeiten nahtlos zusammen. So können Sie beispiels-
    weise Cubase und Nuendo gemeinsam und synchronisiert innerhalb 
    desselben Systems verwenden.
    Jeder Rechner muss mit einer ASIO-fähigen Soundkarte ausgestattet 
    sein, die zumindest über eine Digital-Audio-Schnittstelle – z.B. ADAT 
    oder S/P-DIF – verfügt. 
    VST System Link verwendet zum Übertragen der Transport- und Synchro-
    nisationsdaten lediglich ein einziges Bit des Audiodatenstroms. Zur Über-
    tragung von MIDI-Daten werden bei mehr als 16 Kanälen ggf. weitere Bits 
    verwendet. 
    Zur samplegenauen Synchronisation aller Rechner, der Übertragung von 
    Transport-Befehlen und der Daten von bis zu 16 MIDI-Kanälen wird auf 
    dem benutzten Digital-Audio-Weg lediglich ein Bit eines einzigen Kanals 
    verwendet. Wenn Sie hierzu beispielsweise eine ADAT-Schnittstelle ver-
    wenden, können Sie also sieben der acht Kanäle normal zur Übertragung 
    von Audiodaten mit voller Bandbreite verwenden. Auch der achte Kanal 
    steht Ihnen weiterhin zur Audiodatenübertragung zur Verfügung. Hier ver-
    mindert sich lediglich die maximal verfügbare Bandbreite von 24 auf 23 Bit. 
    Diese Verminderung bewirkt jedoch keinerlei hörbare Einschränkung.
    Zur Übertragung von mehr als 16 MIDI-Kanälen zwischen den verbunde-
    nen Rechnern werden weitere Bits verwendet. Doch auch die dann auf-
    tretenden Einbußen sind eher minimal. Wenn Sie beispielsweise nur ein 
    weiteres Bit für die MIDI-Übertragung reservieren, können Sie darüber 
    schon ca. 140 weitere MIDI-Kanäle übertragen. Wenn Sie einen ganzen 
    Digital-Audio-Kanal für VST System Link verwenden, dann lassen sich 
    darüber neben allen benötigten VST System Link-Daten wie Synchroni-
    sation und Transport noch bis zu 1000 MIDI-Kanäle übertragen. Das 
    sollte selbst für die komplexesten Anwendungen ausreichen. 
    						
    							TIME BASE
    8 – 86 VST System Link
    Bei der Übertragung von MIDI-Daten über VST System Link kommt es 
    nicht mehr zu den bisher durch MIDI verursachten Timing- und Bandbrei-
    tenproblemen. Das MIDI-Timing ist stabil.
    VST System Link – Vermeidung von Problemen
    • Benutzen Sie stets die aktuellste Version von Cubase SX/SL/VST 5.2 bzw.  Nuendo!
    • Es ist sehr wichtig, dass die Audio Clock zwischen den Systemen vollständig 
    synchron läuft. Ein Computer (bzw. die  Time Base) muss der Clock-Master sein, 
    alle anderen müssen für den Clock-Slave-Betrieb richtig konfiguriert sein.
    • Innerhalb eines Systems bzw. Projekts muss mit derselben Samplerate gearbeitet 
    werden!
    • Der erste und wichtige Schritt ist, dass alle verlinkten Computer sich gegenseitig 
    in der Liste der verbundenen Computer »sehen« und keine Fehler wie z.B. 
    kryptische Namen entstehen. Dies wird durch eine korrekte Synchronisation der 
    Audio-Clock-Signale gewährleistet.
    • Wenn Sie S/P-DIF Schnittstellen benutzen, stellen Sie sicher, dass Sie für den 
    digitalen Transfer geeignete S/P-DIF Kabel benutzen. Für Digital Audio geeignete 
    S/P-DIF-Kabel haben eine Nennschein-Impedanz von 75 Ohm. Normale analoge 
    Audio-Kabel (Cinch) funktionieren nicht richtig.
    • VST System Link kann nur bei einhundertprozentiger Datenintegrität korrekt 
    funktionieren. Im Datenstrom darf daher kein Bit durch irgendwelche Umstände 
    modifiziert werden. Hardware oder Treiber, die dies nicht gewährleisten, sind für die 
    Anwendung im Rahmen von VST System Link nicht geeignet. Wenn z.B. ASIO-
    Kontrollfeld-Funktionen wie die Lautstärkeregelung oder das Stereopanorama die 
    Datenintegrität negativ beeinflussen, müssen sie neutral eingestellt werden (z.B. im 
    HDSP Totalmixer von RME).
    • Für System Link müssen 32-Bit ASIO-Treiber verwendet werden! 16-Bit- Treiber 
    funktionieren in diesem Rahmen nicht zuverlässig. Einige ASIO-Treiber arbeiten, je 
    nach Puffergröße, mit verschiedenen Bit-Tiefen. RMEs Digi96/8PST sollte z.B. für 
    System Link in der ASIO Puffer Einstellung 256Kb (6ms) oder 1024Kb (23ms) 
    verwendet werden.
    • Kanäle über die VST System Link-Daten übertragen werden sollen, müssen für 
    eine klare (bit-genaue) Übertragung geeignet sein, sonst leidet die Qualität der 
    Datenübertragung. Falls Ihre Soundkarte/Software also z.B. die Möglichkeit zum 
    Dithern anbietet, so muss diese Funktion für den/die betreffenden Kanäle abge-
    schaltet sein, um eine einwandfreie Übertragung der VST System Link-Daten zu 
    gewährleisten. Copy Bits auf VST System Link-Kanälen können übrigens ähnlichen 
    Ärger verursachen wie das Dithern. 
    						
    							9
    Glossar 
    						
    							TIME BASE
    9 – 88 Glossar
    Im folgenden Glossar finden Sie Beschreibungen der wichtigsten in die-
    sem Handbuch verwendeten Begriffe.
    AdresseSMPTE/EBU-Timecode-Adresse – auch Timecode-Wert genannt, 
    eine eindeutige Adresse im Timecode-Datenstrom.
    AES-3Ein Synchronisationsverfahren nach AES-Standard.
    AES/EBUProfessioneller Standard zur Übertragung von 2 Kanälen digitaler Audio-
    daten sowie einiger Steuerdaten, gemeinsam entwickelt von der Audio 
    Engineering Society (AES) und der European Broadcast Union (EBU).
    Analog AudioEin Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Klängen. Dabei wer-
    den Audiowellenformen durch Änderungen in der elektrischen Span-
    nung reproduziert.
    ATR»Audio Tape Recorder« – Tonbandgerät
    BandwidthBandbreite – der Frequenzbereich eines Signals
    Binary Numerical 
    SystemSystem, das zur Bestimmung von Zahlenwerten nur 0 und 1 benutzt. 
    Das Binärsystem wird für Digital Audio, SMPTE, MIDI oder andere 
    Computer-basierende Datenformate benutzt.
    Biphase Encoding 
    (Biphase-Mark)Kodierung von LTC-SMPTE/EBU-Timecode. Die Zahlenwerte binär 0 
    und binär 1 werden mit den zusätzlichen Taktinformationen versehen 
    und in einen Frequenzbereich gesetzt, der die Aufzeichnung auf ana-
    loge Audiobandgeräte ermöglicht.
    BITKurzform für »Binary Digit« – ein Zahlenwert, der entweder 1 oder 0 ist.
    BNC»Bayonet-Nut Coupler« – Standardverbindung zur Übertragung von 
    Video- und Hochfrequenz-Clock-Signalen.
    ByteEine Gruppe von 8 BITs.
    CLClock-Referenz – Taktreferenz – auch Referenzquelle. Clock-Source 
    (Quelle) bezeichnet das verwendete Referenzsignal, mit dem der Time-
    code- und der Clock-Generator laufen. Diese kann als Systemzeitbasis 
    verstanden werden. Die Referenzquelle kann der interne Quarz, exter-
    nes Video-, externes Word-Clock-, AES/EBU-Signal oder der Time-
    code-Leser sein.
    DAW»Digital Audio Workstation« – Computerbasierendes Audioaufnahme 
    und -bearbeitungssystem.
    Dezibel (dB)Einheitswert zur Messung und Darstellung einer Amplitude – relativ 
    und logarithmisch.
    DF (D)Kurzform für »Drop Frame«.
    Differential OutputAusgangsverstärker zur Schaffung von zwei identischen, aber phasen-
    verkehrten Signalen – »elektronisch symmetrisch«. 
    						
    							TIME BASE
    Glossar 9 – 89
    Digital AudioAnaloges Audiosignal, das zur Übertragung und Speicherung in ein 
    digitales Medium in einen binären Datenstrom konvertiert wurde
    (A/D-Konverter).
    Drop FrameDF ist eine von zwei SMPTE-Timecode-Arten und wird mit dem 
    NTSC-Farbfernseh-Standard verwendet. Hierbei werden für jede 
    Stunde Timecode 108 Bilder fallen gelassen (»dropped«).
    Drop outAussetzen z. B. eines Timecode-Signals.
    EBU»European Broadcast Union« – EBU-Timecode läuft mit 25 Bildern 
    pro Sekunde (25 fps).
    EXT VIDExternes Video-Sync-Signal, das als Timing-Referenz von der Time 
    Base benutzt wird. Kann als Schwarzbild oder SW-Bild mit Farbträger 
    »Blackburst« angelegt werden.
    FrameEinzelbild eines Films, Fernsehvollbild gebildet durch zwei Halbbilder, 
    ein ganzes Timecode-Wort.
    FramerateAnzahl der (Voll-) Bilder, die innerhalb einer Sekunde Audio, Film oder 
    Video ablaufen (»frames per second« – fps). Film und diverse Video-
    systeme haben verschiedene Bildraten (Framerates), z. B.:
    NTSC – 29.97 fps, US Color Video und TV
    PAL – 25 fps, Europäisches Fernsehen, SW und Color
    Film – 24 fps, Kino-Film
    FrequencyFrequenz – Anzahl von Wellenzyklen, die in einer bestimmten Zeit 
    (1 Sekunde) durchlaufen werden. Maßeinheit ist Hertz (Hz).
    GenerateAktivierung des System-Timecode-Generators, so dass Timecode am 
    LTC-Ausgang verfügbar ist.
    GeneratorHier: Timecode-Generator. Dieser empfängt seine Referenz von einer 
    internen oder externen Quelle.
    HaustaktZentrale Clock für alle Geräte im Studiokomplex (»House Sync«).
    HDR»Hard Disk Recorder« oder HD-Recorder – Computerbasierendes 
    Aufnahme- und Bearbeitungssystem.
    HH:MM:SS:FFTimecode-Adresse oder Wert (Hours:Minutes:Seconds:Frames).
    HoldLiegt kein Referenzsignal an, wird die letzte gültige Word-Clock-Fre-
    quenz gehalten.
    InitializeLöschen des Time Base-RAM-Speichers. Tritt nur auf, wenn eine 
    technische Störung vorliegt (z. B. Batterie leer).
    INTGeschwindigkeitsreferenz, die vom internen Quarz der Time Base er-
    zeugt wird. Diese wird gewählt, wenn eine externe Referenz (Video 
    oder Word-Clock) nicht benötigt wird. 
    						
    							TIME BASE
    9 – 90 Glossar
    Jam SyncEine Arbeitstechnik, die verwendet wird, um einen Timecode-Genera-
    tor von einem anderen laufenden Timecode aus zu starten. Diese ist 
    auch zu verwenden, um z. B. den Timecode auf einem teilweise be-
    spielten Band zu »verlängern«.
    JitterUnerwünschte Taktschwankung eines Word Clock-Referenzsignals, 
    oft hervorgerufen durch schlechtes Platinendesign oder mangelhafte 
    Komponenten, was in der Folge eine Qualitätsminderung der dazu 
    synchronisierten digitalen Audiosignale bewirkt. Die Klangverschlech-
    terung steigt mit dem Maß an Taktschwankungen.
    LCD»Liquid Crystal Display« – Anzeige zur Darstellung von Text mithilfe 
    von Flüssigkeitskristallen, wie in der Time Base verwendet.
    LED»Light Emitting Diode« – Leuchtdiode.
    LockTime Base ist mit der ausgewählten Systemreferenz (CL:) synchronisiert.
    LTC»Longitudinal Time Code« – Timecode-Information, die binär kodiert 
    wurde und so als Audiosignal auf eine bestimmte Spur des Audio- 
    oder Videobandes aufgenommen wird.
    Machine ControlDieser Begriff umfasst den weiten Bereich von Transportsteuerung, 
    Synchronisation und komplexere Funktionen wie etwa den elektroni-
    schen Schnitt.
    MaschineBezeichnung für Audio- oder Videobandmaschinen.
    MIDI»Musical Instrument Digital Interface« – Ein serielles Datenprotokoll, das 
    von Mikroprozessoren in Synthesizern, Samplern, Drum-Maschinen, Si-
    gnalprozessoren und Computern verwendet wird. Es liefert musikali-
    sche Informationen wie etwa Tonhöhe, Rhythmus und andere Parameter 
    in Form von MIDI-Daten. MIDI wird zwischen entsprechenden Geräten 
    mit 32,125 kbits pro Sekunde gesendet.
    MIDI Timecode»MTC« – MIDI-Nachricht, die eine definierte Adresse für einen genauen 
    Zeitpunkt bestimmt. »Laufender« MTC benötigt zwei Bilder, um eine 
    komplette Adresse in Datenpaketen pro 1/4-Bild zu senden. Zusätzlich 
    gibt es Sonderformate der MTC-Übertragung.
    MMCKurzform für »MIDI Machine Control«.
    Motion ControlsDie fünf Transportkontrolltasten (Play, Stop, Record, Rewind und Fast 
    Forward), siehe auch ab Seite 62.
    MTCKurzform für »MIDI Time Code«.
    MultitrackAnaloge oder digitale Bandmaschinen, die über mehr als nur zwei 
    Spuren verfügen.
    Non Drop Frame»NDF« (oder ND) ist eine von zwei SMPTE-Timecode-Arten und 
    wurde mit dem US-Schwarzweiß-TV-Standard verwendet. Hierbei 
    wird jedes Bild im Timecode in Echtzeit gezählt. 
    						
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